Eröffnung Leonor Fini
Die SCHIRN widmet der Künstlerin die erste große Retrospektive in Deutschland und präsentiert mit rund 100 Werken einen umfassenden Einblick in ihr Œuvre.
Wann
Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19 Uhr
Preis
Eintritt frei
Ort
Gabriel-Riesser-Weg 3, Frankfurt am Main
Hinweise
Plätze sind begrenzt. Teilnahme nur mit erwachsener Begleitperson
Leonor Fini (1907–1996) war als Künstlerin wie auch als Privatperson eine Rebellin. Priesterinnen, Sphinxe, hybride Gestalten – mit ihrem charakteristisch altmeisterlichen Stil schuf sie traumartige Szenen, die klassische Geschlechterrollen umkehren.
Die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT widmet der Künstlerin die erste große Retrospektive in Deutschland und präsentiert mit rund 100 Werken einen umfassenden Einblick in ihr Œuvre.
Trotz ihrer Nähe zum Surrealismus bewahrte sich Fini stets ihre Unabhängigkeit und entfaltete eine unverwechselbare Bildsprache zwischen Traum, Mythos und theaterhaften Inszenierungen. Geboren in Buenos Aires, aufgewachsen in Triest und geprägt von der Renaissance, dem Symbolismus, der deutschen Romantik sowie dem magischen Realismus entwickelte die Autodidaktin kraftvolle Darstellungen starker Frauen und androgyner Figuren, häufig als Neuinterpretationen historischer Vorbilder.